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Vasarely. Erfinder der Op-Art, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen Nov. 9, 1997-Jan. 25, 1998, Kunstverein Wolfsburg; Feb. 8-Apr. 19, 1998, Josef Albers Museum Quadrat, Bottrop; May 17-Aug. 23, 1998, cat. no. 79 (illustrated on p. 121; with an exhibition label on the reverse of the stretcher)
IBM, Zürich. Private collection, Hesse (acquired in the 1990s). Private collection, Northern Germany
In den 1950er Jahren entsteht Vasarelys "Manifest Jaune“, das Gelbe Manifest, in dem er sein Programm zur kinetischen Kunst entwickelt. Ein zentraler Gedanke ist hierbei keine wirkliche Bewegung durch den Einsatz mechanischer Mittel einzusetzen, sondern diese nur durch den Einsatz spezifisch künstlerischer Mittel dem Auge zu suggerieren. Er initiiert damit eine Reihe von Bildern in Schwarz-Weiß, zu der auch unser vorliegendes Werk gehört und das in der kubistischen Zersplitterung der Formen einen besonderen Schritt in der kinetischen Kunst des Künstlers markiert: "Vasarelys Beitrag zu einer kinetischen Kunst beschränkte sich [...] auf eine Auswahl von Strukturen, die auf der Ebene der Perzeption das Sehen aktivieren und verunsichern. Dort, wo er dazu überging, die Komposition von ihrem konstruktivistischen Thema zu befreien und aus Patterns zusammenzusetzen, wird die Verunsicherung der Perzeption am stärksten. Den Übergang dazu bildeten in der Periode der ‘Blanc et Noir‘ Arbeiten, in denen die in der Art der kubistischen ‘plans superposées‘ übereinandertretenden Flächen in ein kleinteiliges Gitter aufgelöst werden. Die durchgehende Rhythmisierung des Bildes, die punktierten Linien erinnern an Mondrians ‘Broadway Boogie Woogie‘.“ (zit. nach Ausst.-Kat. Vasarely. Erfinder der Op-Art, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen 9.11.1997-25.1.1998/Kunstverein Wolfsburg 8.2.-19.4.1998/Josef Albers Museum Quadrat, Bottrop 17.5.-23.8.1998, S. 120).
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