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作为 2026-03-17 15:31:17
In oranemental reliefiertem und vergoldetem Rahmen.
Auf einer von einem Textil überfangenen Deckplatte eine in Silber getriebene gefußte Vase sowie eine danebenstehende, viel zierlichere Glasvase mit Lilien. In der Silbervase ein raumgreifendes für Scacciati typisches Blumenstillleben mit Tulpen, Schneeglöckchen und zahlreichen weiteren Blumen.
Scacciati war Schüler des Mario Balassi (1604 – 1667) und Lorenzo Lippi (1606 – 1665), von denen er allerdings wenig in seine Gemäldesujets übernahm. Dagegen dürfte die Zusammenarbeit mit Bartolomeo Bimbi (1648 – 1729) wesentlich mehr Einfluss gehabt haben, da beide für die Großherzogin der Toskana, Vittoria della Rovere, gemeinsam Aufträge unter den Medicis übernommen haben. So gelangten mehrere seiner Werke in den Besitz von Cosimo III de Medici, für den auch Scacciati in dessen Villa wirkte. Letztlich entwickelte er sich zum Spezialisten für Blumenstillleben. 1988/89 präsentierte die Ausstellung „Floralia“ im Palazzo Pitti seine Werke, mit gleichzeitig erschienenem Katalog.
Literatur:
Vgl. Marilena Mosco, Milena Rizzotto (Hrsg.), Floralia: Florilegio dalle collezioni fiorentine del Sei-Settecento, Palazzo Pitti, Florenz 1988, S. 84-890.
Vgl. Federico Zeri, La natura morta in Italia, Mailand 1989, II. S. 588ff.
Vgl. Gianluca Bocchi, Ulisse Bocchi,
Naturaliter. Nuovi contributi alla natura morta in Italia settentrionale e Toscana tra XVII e XVIII secolo, Casalmaggiore 1998, S. 498ff., Nr. 626-635. (14717510) (1) (13)