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作为 2026-03-17 15:31:17
Beigegeben ein Bericht mit Vergleichsbeispielen von G.P.R. Tak Labrijn, Amsterdam, 16. März 2023, in Kopie.
Blick auf einen Fluss oder Kanal, auf dem ein Kahn mit Passagieren und einem Steuermann zu erkennen ist. Dieser wird gerade von einem Pferd am Ufer gezogen, das soeben ein Tor passiert hat, welches zu einer kleinen Stadt mit einem hohen, in den grauen Himmel ragenden Kirchturm führt. Am Ufer ein sitzender Mann, der wohl darauf wartet, an Bord gehen zu können. Im Hintergrund links hinter Bäumen ein hochragendes Gebäude. Als Repoussoir dient am linken Bildrand ein hoher, stark verzweigter Baum. Das Gemälde wird zudem durch einige Vögel im Himmel belebt. Malerische Darstellung in überwiegend beige-brauner Farbigkeit.
Provenienz:
Flämisches Schloss in der Umgebung von Maastricht.
Antiquitätenhandel Amsterdam.
Anmerkung:
Das Gemälde folgt sehr eng einer Erfindung von Jan van de Velde II, die 1617 im Druck veröffentlicht wurde. Die kombinierte Radierung/ Kupferstich mit dem Titel „VER“ (Frühling) ist Teil einer Serie von vier Bildern, die die Jahreszeiten darstellen. Eine weitere gemalte Kopie nach diesem Druck befindet sich in Schloss Heidegg, Gelfingen (Schweiz), inventarisiert als Egbert van Driest. Das Gebäude im linken Gemäldehintergrund könnte der Wittevrouwenpoort in Utrecht sein, der sowohl auf einem Stich von Herman Saftleven von 1646 als auch auf Gemälden von Willem van Dielenburg sowie erneut bei Balthasar van der Veen zu finden ist. (1460012) (1) (18)