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作为 2026-06-11 12:28:35
Rechts oben „CH52“; verso zwei Etiketten der Baukunst-Galerie in Köln mit technischen Daten zum Werk, Lg.-Nr. „C4651“ und „D3 Seite 47“.
In Holzrahmen.
Das Werk ist im Werkverzeichnis der Gemälde von Karl Hofer, herausgegeben von Markus Eisenbeis, unter der Nummer 2480 (B) verzeichnet, siehe Literatur.
"Maskenkopf" gehört zu Hofers spätem Schaffen, in dem sich die Figur zunehmend zu einer abstrahierten, zeichenhaften Form verdichtet. Klare Farbflächen, kantige Konturen und die reduzierte Physiognomie verleihen dem Kopf eine maskenhafte Präsenz. Die Gegenüberstellung von dunklem Grund, erdigen Rot- und Brauntönen sowie der hellen Gesichtsfläche verstärkt die flächige und expressive Bildwirkung. Hofers Spätwerk verbindet figurative Darstellung mit einer zunehmenden formalen Reduktion und zählt zu den markanten Positionen der deutschen Nachkriegsmoderne.
Nach Studien in Karlsruhe und Paris entwickelte Hofer seit den 1910er Jahren eine eigenständige Position innerhalb der deutschen Moderne. Als langjähriger Professor und später Direktor der Hochschule für Bildende Künste Berlin prägte er die figurative Malerei in Deutschland nachhaltig. Sein Spätwerk der 1950er-Jahre ist durch eine zunehmende Vereinfachung und Verdichtung der Form gekennzeichnet.
Provenienz:
Privatbesitz (Nachlass Hofer).
Karl & Faber, München, 28./29. Juni 1983, Lot 1013.
Baukunst, Köln.
Privatbesitz.
Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.
Literatur:
Markus Eisenbeis, Werkverzeichnis der Gemälde, Bd. 3, Köln 2007, S. 112, Nr. 2480 (B).
Karl & Faber, München, Aukt. 162/1983, S. 166, Nr. 1013, Abb. Tafel 110. (14817913) (14)