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作为 2026-09-10 15:10:36
Plastik. Stahl, geschweißt und graviert, mit natürlicher Rostpatina. Seit den frühen 1960er-Jahren entwickelte Horst Antes den „Kopffüßler“ zu seiner zentralen Kunstfigur, die auch sein plastisches Werk prägt. Die monumentale „Figur 1000“ von 1987 überträgt diese reduzierte Gestalt in den Raum und verbindet die markante Silhouette mit der rauen Wirkung des rostpatinierten Stahls. Antes‘ Werk wurde 1993/94 in großen Retrospektiven im Haus der Kunst, München, und im Von der Heydt-Museum, Wuppertal, gewürdigt und ist in bedeutenden internationalen Sammlungen vertreten.
Horst Antes gehörte zu den Ersten der jüngeren Malergeneration, die das Informel und den Tachismus der 1940er-Jahre hinter sich ließen und eine neue figurative Bildsprache entwickelten. Die Erfindung des „Kopffüßlers“ wurde für Antes‘ Kunst zum Erkennungszeichen. Er studierte von 1957–1959 bei HAP Grieshaber (1909–1981) an der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe. Dort war er schließlich seit 1967 Professor und leitete eine Malerklasse. Seit 1983 ist er zudem Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Er war zudem mehrfach Teilnehmer der documenta in Kassel.
Provenienz:
Bedeutende Privatsammlung, Süddeutschland.
Anmerkung:
Eine Figur von 1000 Exemplaren.
Herausgeber: Edition Volker Huber, Offenbach/ Main. (1490611) (14)